Linkwood

Besonderheiten

Die Linkwood Destillerie liegt an der südlichen Grenze des Städtchens Elgin in der Region Speyside. Direkt an der A941 Richtung Rothes.
Keine Beschreibung der Linkwood sprich >linkwud< Destillerie kommt ohne den berühmten Roderick Mackenzie aus. Roderick Mackenzie war ein Destilleriemanager nach dem zweiten Weltkrieg, und er war so felsenfest von Kraft der Beständigkeit überzeugt, dass er nach der Renovierung und der Erneuerung der Brennblasen so lange mit der Produktion wartete, bis sogar die Spinnweben wieder auf deren Platz waren.
Das neue Destilliergebäude (Stillhouse), das 1971 gebaut wurde (Linkwood B) hat große Panoramafenster, in denen man die vier Brennblasen (Stills) sehen kann, sobald man den wunderschönen Garten betritt. Die Gärten übrigens wurden von Hilary Lamont betreut, bis sie letztes Jahr in Pension ging. Die Gärten wurden so liebevoll und intensiv betreut, das sich in den Glanzzeiten über 500 verschiedene Spezies Lebewesen in den Gärten tummelten. Linkwood A liegt an der Strasse und wird hin und wieder in Betrieb genommen. Die Produkte beider Gebäude werden miteinander vermählt bevor sie in die Fässer gelangen, in denen sie 12 bis 30 Jahre lagern. Linkwood produziert ca. 2,3 Mio. Liter Alkohol pro Jahr, und der Malt von Linkwood ist unter Blendern sehr beliebt. So sehr beliebt, dass die Besitzer der Brennerei (Diageo) nur einen Bruchteil der Produktion (5%) für die Abfüllung von Linkwood Single Malt Whisky verwenden.

Historisches

Im Jahre 1821 wurde die Linkwood Destillerie von Peter Brown gegründet.

1825  Die Produktion in Linkwood beginnt.
1868  Peter Brown stirbt und sein Sohn William erbt die Linkwood Destillerie.
1872  William Brown reisst die alte Destillerie ein, und baut eine gänzlich neue auf.
1874  Die neue Linkwood Destillerie wird eröffnet.
1897  Linkwood Glenlivet Distillery Company übernimmt das Management von Linkwood.
1902  Innes Cameron ein Whiskyhändler aus Elgin wird in den Vorstand aufgenommen, und wird schließlich Hauptaktionär von Linkwood.
1932  Innes Cameron stirbt und Scottish Malt Distillers (SMD) übernimmt 1933 die Brennerei.
1962  Große Erneuerungen und Renovierungen werden vorgenommen.
1971  Die zwei Brennblasen (Stills) werden um vier aufgestockt und technisch gesehen gehören die vier neuen Brennblasen einer neuen Destillerie, der Linkwood B Destillerie.
1982  Distillers Company  Limited (DCL) starten mit der Serie „The Ascot Malt Cellar” mit einem 12jährigen Linkwood im Programm.
1985  Linkwood A (die beiden originalen Brennblasen) werden stillgelegt.
1990  Linkwood A wird für einige Monate jedes Jahr wieder in Betrieb genommen.
2002  Ein Linkwood 1975 (26 Jahre) wird als Rare Malt auf den Markt gebracht.
2005  Noch ein Linkwood in der Rare Malt Serie wird auf den Markt gebracht. Der 1974er mit 30 Jahren.