Glenallachie

Besonderheiten

Die Glenallachie Destillerie liegt unweit ihrer Schwesterbrennerei – Aberlour –im Herzen der Region Speyside und gehört mit Isle of Jura und Tullibardine zu den drei Destillerien, die William Delmé Evans geplant hat. Evans wird gerne im gleichen Atemzug mit dem berühmten Architekten Charles Doig genannt, obwohl er nicht so profiliersüchtig war wie Doig. Im Gegenteil, Evans hat so enge Bindungen zu den von ihm geplanten Destillerien, das er sogar Teilhaber von den ersten beiden – Jura und Tullibardine – war. Glenallachie war Evans letztes Projekt, und er zog sich 8 Jahre später vom Posten als Managing Direktor der Isle of Jura Destillerie zurück. Evans starb am 6. Oktober 2003, 83jährig, nur zwei Monate vor der Wiedereröffnung seiner ersten Brennerei - Tullibardine.
Glenallachie sprich >glenallachie<.
Die jetzigen Besitzer der Glenallachie Destillerie – Chivas Brothers (Pernod Ricard) – brauchen fast die gesamte Jahresproduktion ( 2,8 Mio. Liter) leider für die Herstellung von deren Blended Whiskies „Clan Campbell“, „White Heather“ und „House of the Lords“. Es bleibt also sehr wenig Whisky für den Single Malt Whisky Markt übrig. 

Historisches

Im Jahre 1967 wird die Glenallachie Destillerie vom Architekten William Delmé Evans geplant und von Mackinlay, McPherson & Co gegründet. Mackinlay, McPherson & Co gehört zur Scottish & Newcastle Breweries Ltd.

1985  Scottish & Newcastle Breweries Ltd. verkaufen Mackinlay & Co an invergordon Distillers, die durch diesen Kauf neben der Glenallachie auch noch die Isle of Jura Destillerie bekommen.
1987  Die Glenallachie Destillerie  wird stillgelegt. 
1989  Campbell Distillers (Pernod Ricard) kaufen Glenallachie, erhöhen die Zahl der Brennblasen (Stills) von zwei auf vier, und starten wieder mit der Produktion.
2005  Die erste offizielle Eigentümerabfüllung nach vielen Jahren ist ein Faßstärke Malt aus dem Jahre 1989.